
Anhaltende Rötungen und sichtbare kleine Blutgefäße gehören zu den häufigsten Erscheinungsformen der Rosacea.
Bei störenden Teleangiektasien und ausgeprägten Gefäßzeichnungen kann eine Laserbehandlung eine geeignete Therapieoption sein. In unserer Praxis bieten wir hierfür die Behandlung mit dem modernen, computergesteuerten excel® V an.
Der Gefäßlaser kann gezielt auf die erweiterten Blutgefäße einwirken und dadurch sichtbare Rötungen und Gefäßveränderungen reduzieren. Der excel® V verfügt über zwei Wellenlängen und wurde unter anderem für die Behandlung von Rosacea, diffuser Gesichtsrötung und Teleangiektasien entwickelt.

Bei einer entzündlich geprägten Rosacea können Papeln und Pusteln auftreten. Obwohl diese Hautveränderungen an Akne erinnern können, handelt es sich nicht um Akne. Typische Mitesser fehlen bei Rosacea.
Zur Behandlung stehen verschiedene äußerlich anzuwendende Medikamente zur Verfügung. Je nach Ausprägung können beispielsweise Wirkstoffe wie Metronidazol, Azelainsäure oder Ivermectin eingesetzt werden. Bei stärker ausgeprägten entzündlichen Formen kann zusätzlich eine systemische Behandlung mit niedrig dosiertem Doxycyclin sinnvoll sein.
Welche Behandlung geeignet ist, wird nach einer dermatologischen Untersuchung individuell festgelegt. Die Therapie muss in der Regel über einen längeren Zeitraum konsequent durchgeführt werden. Nach erfolgreicher Behandlung kann eine Erhaltungstherapie notwendig sein, um erneuten Beschwerden vorzubeugen.
Eine seltene Erscheinungsform der Rosacea ist die zunehmende Verdickung und Vergröberung der Haut. Diese Veränderungen werden als Phyme bezeichnet. Besonders häufig ist die Nase betroffen; dann spricht man von einem Rhinophym.
Ein Rhinophym entsteht nicht durch übermäßigen Alkoholkonsum. Die umgangssprachliche Bezeichnung „Säufernase“ ist daher medizinisch irreführend.
Bei ausgeprägten Hautveränderungen kann überschüssiges Gewebe abgetragen werden. Je nach Befund kommen hierfür beispielsweise eine Dermabrasion oder eine Laserbehandlung infrage.
Rosacea-Haut ist häufig empfindlich und reagiert besonders leicht auf äußere Reize. Die Hautpflege sollte deshalb möglichst mild und reizarm sein.
Eine geeignete Feuchtigkeitspflege kann dazu beitragen, die Hautbarriere zu unterstützen. Auch ein konsequenter Sonnenschutz ist wichtig, da UV-Strahlung bei vielen Betroffenen die Beschwerden verstärken kann.
Bei der Auswahl von Pflegeprodukten sollte berücksichtigt werden, dass nicht jede Rosacea-Haut gleich reagiert. Eine individuelle Beratung durch den Hautarzt oder die medizinische Kosmetik kann deshalb sinnvoll sein.
Make-up ist grundsätzlich möglich. Empfehlenswert sind gut verträgliche, möglichst reizarm formulierte Produkte. Wichtig ist, die Haut beim Abschminken nicht unnötig mechanisch zu reizen.
Verschiedene äußere und innere Faktoren können bei Menschen mit Rosacea einen Schub auslösen oder bestehende Rötungen verstärken. Welche Auslöser relevant sind, unterscheidet sich jedoch von Person zu Person.
Nicht jeder dieser Faktoren muss bei jedem Betroffenen Beschwerden auslösen. Ein Rosacea-Tagebuch kann helfen, persönliche Zusammenhänge zwischen bestimmten Situationen und Hautreaktionen zu erkennen.
Eine allgemein gültige Rosacea-Diät gibt es nicht. Bestimmte Lebensmittel und Getränke können bei einzelnen Betroffenen jedoch Beschwerden verstärken. Häufig werden insbesondere Alkohol, sehr scharf gewürzte Speisen und sehr heiße Getränke als Trigger beschrieben.
Statt grundsätzlich zahlreiche Lebensmittel wegzulassen, ist es sinnvoll, die individuelle Verträglichkeit zu beobachten. Ein Ernährungstagebuch kann dabei helfen, mögliche Zusammenhänge zu erkennen. Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung bleibt grundsätzlich empfehlenswert.

Unser erfahrenes Team aus Spezialisten nimmt sich gerne Zeit für Sie und bietet Ihnen umfassende und individuelle Beratung zu allen Fragen rund um Ihre Haut.
Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine gründliche Hautuntersuchung und das Erfassen der Symptome. Es gibt keine spezifischen Tests für Rosacea, daher ist eine genaue Anamnese und Beobachtung der Hautsymptome wichtig, um die Diagnose zu stellen.
Rosacea ist eine chronische Erkrankung, die derzeit nicht vollständig geheilt werden kann. Die Behandlung zielt darauf ab, die Symptome zu kontrollieren und die Lebensqualität zu verbessern. Mit einer angemessenen Therapie und einem bewussten Umgang mit Auslösern können jedoch gute Ergebnisse erzielt werden.
Wenn Sie Symptome wie anhaltende Rötungen, Hautausschläge oder sichtbare Blutgefäße im Gesicht bemerken, sollten Sie einen Dermatologen konsultieren. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung können helfen, die Symptome besser zu kontrollieren und mögliche Verschlechterungen zu verhindern.
Rosacea ist in der Regel nicht gefährlich, kann jedoch unangenehm sein und das kosmetische Erscheinungsbild beeinträchtigen. In schweren Fällen kann sie auch die Augen betreffen, was als okuläre Rosacea bekannt ist. Symptome wie Rötung, Juckreiz, trockene Augen und Lichtempfindlichkeit können auftreten. In seltenen Fällen kann okuläre Rosacea zu Schädigungen der Horn- und Bindehaut führen, was die Sehkraft beeinträchtigen kann. Eine frühzeitige Behandlung kann helfen, solche Komplikationen zu vermeiden.