• slider image
    Hyperhidrose
    Umgehende und nachhaltige Hilfe dank modernster Verfahren
Wir haben immer ein offenes Ohr für Sie! Hautpraxis: 06195 6772‑300 / Privatpraxis: 06195 6772‑335
facebook
Kontakt
Termin
Rezept

Hyperhidrose
Medikamentöse Verfahren

Antitranspirantien

Oft helfen spezielle schweißstoppende Mittel, sogenannte Antitranspirantien. Sie enthalten Aluminiumchlorid und werden als Deoroller, Gel, Pulver oder Lotionen auf die stark schwitzenden Partien aufgetragen. Sie verschließen die Drüsenausführungsgänge und unterdrücken so die Schweißbildung. Da freiverkäufliche Produkte eine nur geringe Dosierung von Aluminiumchlorid enthalten, verschreiben wir unseren Patienten die höherprozentige Aluminiumchlorid-Lösung aus der Apotheke.

Ein Nachteil dieser Substanz ist, dass sie hautreizend wirkt und nach dem Auftragen häufig Brennen und Jucken auftritt. Die behandelten Körperstellen sollten dann mit einer Creme gepflegt werden.

Antitranspirantien werden sehr häufig zur Behandlung der Achseln angewendet. An Händen, Füßen, dem Kopf und dem Rumpf sind sie ebenfalls gut wirksam. Je nach Körperstelle empfehlen wir verschiedene Konzentrationen an Aluminiumchlorid.

Botulinumtoxin

Ein bewährter Wirkstoff gegen übermäßiges Schwitzen ist Botulinumtoxin. Es wird am häufigsten zur Behandlung des Achselschwitzens eingesetzt, aber auch für Hände, Füße und Stirn sowie Leisten- und Gesäßregion ist es geeignet. Mit feinen Kanülen wird das Nervengift unter das betroffene Areal gespritzt. Das Botox blockiert die Übertragung der „Schwitznervenimpulse” auf die Schweißdrüsen. Eine Schweißdrüse, die nicht mehr angeregt wird, produziert keinen Schweiß mehr. Die Nervenleitungen eines definierten Hautareals können so effektiv ausgeschaltet werden.

Die Wirkung des Botulinumtoxin erfolgt rasch und hält ca. 6-9 Monate an. Die Behandlung muss dann ggf. wiederholt werden. Die Risiken sind gering und Unverträglichkeiten selten.