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Dermatologie
Hautkrebsbehandlung

Tumorchirurgie und alternative Therapieformen

Im Falle einer Hautkrebsdiagnose ist eine tumorchirurgische Entfernung die Standardtherapie. In einigen Fällen stehen alternative, nicht-invasive Therapieformen zur Verfügung. Dank eigenem Operationssaal, angegliedertem OP-Zentrum und modernster Operationstechniken lassen sich Hauttumore in der Hautmedizin Kelkheim ambulant, sicher und effizient behandeln. Zusätzlich wird bei jedem Eingriff großer Wert auf ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis gelegt. Auch die Operation von Patienten, die blutverdünnende Mittel nehmen, ist in der Regel möglich.

Entferntes Gewebe wird in einem Labor untersucht, um sicherzustellen, dass sämtliche Tumorzellen entfernt und gesundes Gewebe bestmöglich geschont wurde. Die Laborbefunde werden gemeinsam mit dem behandelnden Arzt 7-14 Tage nach dem Eingriff besprochen.

Hautkrebs ist nicht gleich Hautkrebs. Es gibt unterschiedliche Arten, dementsprechend variieren auch die Möglichkeiten für eine Behandlung. Grundsätzlich wird zwischen weißem oder hellem und schwarzem Hautkrebs unterschieden. Auch Vorstufen von Hautkrebs wie aktinische Keratosen können sicher und schonend in der Hautmedizin Kelkheim behandelt werden.

Heller und weißer Hautkrebs

Das Basalzellkarzinom

Das Basalzellkarzinom ist die häufigste Form von Hautkrebs und wird umgangssprachlich auch als weißer Hautkrebs bezeichnet. Frauen und Männer sind vom Basalzellkarzinom gleichermaßen betroffen.  Auch wenn das Basalzellkarzinom nur sehr selten Tochtergeschwülste (Metastasen) bildet, sollte es unbedingt ärztlich entfernt werden. Die Bezeichnung als weißer Hautkrebs darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Basalzellkarzinome zu den bösartigen Tumorformen zählen und aggressiv in gesundes Gewebe hineinwachsen. Dabei macht es auch vor Knochen und Knorpel nicht Halt, was zu schweren Entstellungen im Gesicht und Halsbereich führt. Wird ein Basalzellkarzinom bei einer Vorsorgeuntersuchung entdeckt, ist Handeln angezeigt.

Die Mehrheit der Basalzellkarzinome entsteht im Kopf-Hals-Bereich, auf den sogenannten Sonnenterassen, wo die Haut der schädlichen UV-Strahlung ausgesetzt war. Seine Erscheinungsform variiert. Zumeist sieht der weiße Hautkrebs anfangs wie ein kleiner erhabener Pickel mit seidigem Glanz aus, auf dem Blutgefäße durchschimmern. Im Verlauf der Erkrankung kann es auch zu Blutungen an den Rändern kommen.

Die Standard-Therapie, um ein Basalzellkarzinom zu behandeln (so genannter Goldstandard), ist die chirurgische Entfernung. Je nach Form und Ausbreitung des Basalioms stehen unterschiedliche Techniken für die Behandlung zur Verfügung.

Da Basalzellkarzinome dazu tendieren, in die Tiefe und in der Fläche zu wachsen, ist in der Regel die vollständige Exzision notwendig. Dabei wird das betroffene Gewebe komplett und mit ausreichendem Sicherheitsabstand entfernt. Die jeweilige OP-Technik bespricht der Operateur mit dem Patienten individuell. In den Händen eines erfahrenen Operateurs bleibt kaum eine Narbe zurück.

Sofern es sich noch um oberflächliche Hautveränderungen handelt, kommt für die Behandlung des Basalzellkarzinoms auch eine Photodynamische Therapie (PDT) infrage. Bei einer PDT wird das betroffene Hautareal mit einer Creme behandelt, die sie lichtempfindlicher macht. Anschließend wird das behandelte Areal mit einer Lichtquelle bestrahlt und die erkrankte Hautoberfläche so gezielt zerstört. Der Vorteil dieser Behandlung ist, dass auch großflächige Areale behandelt werden können. Diese Methode eignet sich vorwiegend in der Behandlung aktinischer Keratosen.

Aktinische Keratose

Die aktinische Keratose gilt als Vorstufe des bösartigen Plattenepithelkarzinoms und wird ebenfalls durch langjährige intensive Einwirkung von Sonnenlicht (UV-Strahlung) verursacht. Sind es anfänglich scharf begrenzte Rötungen, die sich wie feines Sandpapier anfühlen, verdickt sich die Hornschicht später und führt zu dicken, zum Teil gelblich-braunen Hornablagerungen.

Aktinische Keratosen bilden sich bevorzugt an Stellen, die verhältnismäßig häufig der Sonnenstrahlung ausgesetzt sind. Dazu zählen Glatze, Gesicht, Handrücken und Unterarme sowie das Dekolleté. Gerade Menschen, die sich berufsbedingt oder privat viel im Freien aufhalten, gelten als besonders gefährdet. Ein heller Hauttyp und ein Alter jenseits des 50. Lebensjahres sind weitere Risikofaktoren.

Da etwa 20% der aktinischen Keratosen in ein invasives Plattenepithelkarzinom übergehen, ist eine Behandlung erforderlich. Diese richtet sich nach dem Ausmaß der Schädigung und wird individuell geplant. Prinzipiell unterscheidet man eine Flächenbehandlung von einer Behandlung einzelner Läsionen. Hierbei kommen unterschiedliche Verfahren zur Anwendung. Die Kältetherapie (Kryotherapie) mit flüssigem Stickstoff, die Lasertherapie und die photodynamische Therapie (PDT) sind solche Behandlungsmöglichkeiten. Wirkstoffhaltige Cremes und Lösungen können ebenfalls zum Einsatz kommen. Damit sich die aktinische Keratose nicht zu dem im folgenden beschriebenen Spinaliom entwickelt, sind regelmäßige Hautkrebsvorsorgen und auch regelmäßige Kontrolluntersuchungen von sehr großer Bedeutung.

Plattenepithelkarzinom (Spinaliom)

Das Plattenepithelkarzinom (Spinaliom) ist die zweithäufigste bösartige Hautkrebsform. Es wird ebenfalls zu den hellen Hautkrebsformen gezählt und tritt eher in der zweiten Lebenshälfte auf. Männer sind dabei häufiger betroffen als Frauen.

Ein Spinaliom entsteht auf Hautarealen, die häufig und langfristig einer hohen UV-Strahlung ausgesetzt sind – zumeist im Gesicht. Es entwickelt sich in den allermeisten Fällen aus aktinischen Keratosen, einer Vorstufe von weißem Hautkrebs. Wird das Plattenepithelkarzinom nicht richtig behandelt, besteht die Möglichkeit einer Metastasenbildung in angrenzenden Lymphknoten oder sogar Organen. Dies ist nicht die Regel, kommt in einigen Fällen aber vor. Die Heilungschancen sinken dann deutlich.

Im Frühstadium ähnelt das Erscheinungsbild des Spinalioms dem der aktinischen Keratose, das betroffene Hautareal ist rau und hat die Anmutung von Schmirgelpapier. Im weiteren Verlauf kommt es zu Knötchenbildung und festen Verhornungen, die bluten, sobald man versucht, sie händisch zu entfernen.

Wie beim Basalzellkarzinom ist die Tumorchirurgie auch beim Plattenepithelkarzinom die Standard-Therapie. Befindet sich das Karzinom noch in einem Frühstadium und ist sehr großflächig, steht eine Vielzahl weiterer Therapieformen zur Verfügung. Dazu gehören lokale Therapien mit Gelen, Cremes und Lösungen ebenso, wie Vereisungen mit flüssigem Stickstoff, die photodynamische Therapie mit Rotlichtbestrahlungen oder sanfte Lasertherapien.

Schwarzer Hautkrebs

Malignes Melanom

Das Melanom ist die aggressivste und bösartige Form von Hautkrebs. Männer und Frauen sind davon gleichermaßen betroffen. In Deutschland nimmt die Zahl der Erkrankungen jährlich zu. Dabei ist auffällig, dass die Patienten immer jünger werden. Bei Männern entsteht das Melanom oft im Rumpfbereich, Frauen sind eher an den Armen und Beinen betroffen. Der schwarze Hautkrebs kann sich sowohl aus Muttermalen und Leberflecken entwickeln als auch auf zuvor unverdächtigen Hautarealen. Anders als der weiße Hautkrebs kann das Melanom auch in „versteckten“ Körperbereichen – also Stellen, die nicht dauerhaft einer starken UV-Strahlung ausgesetzt sind – entstehen. Dazu kommt, dass das Melanom bereits sehr früh dazu neigt, Metastasen in Lymphknoten und Organen zu bilden. Für einen Therapieerfolg ist es deshalb sehr wichtig, dass das Melanom frühzeitig erkannt wird. Regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen kommen deshalb ein sehr großer Stellenwert zu.

Häufige Sonnenbrände und eine erbliche Veranlagung steigern die Wahrscheinlichkeit, an schwarzem Hautkrebs zu erkranken. Auch mit der Anzahl der Muttermale auf dem Körper steigt das Risiko. Ein Richtwert: Wer mehr als 40 Pigmentmale hat, sollte sich regelmäßig untersuchen lassen – auch wenn man vollkommen beschwerdefrei ist.

Die Erscheinungsform des Melanoms ist unterschiedlich, zumeist sind die Patienten sogar beschwerdefrei, wenn die Erkrankung diagnostiziert wird. In der Regel handelt es sich um dunkle braune oder schwarze Flecken. Zudem gibt es ein paar Anzeichen, die auf eine Erkrankung hindeuten können und einer ärztlichen Abklärung bedürfen. Dazu zählen Muttermale, die plötzlich wachsen. Muttermale, die unterschiedlich pigmentiert sind oder im Zeitverlauf dunkler werden. Auch ein nässendes oder blutendes Mal sollte unbedingt untersucht werden.

Nach der Diagnosestellung wird der Tumor chirurgisch entfernt. Die Größe des Eingriffs richtet sich nach der Dicke des Tumors. Auch wenn der Chirurg versuchen wird, möglichst alle Krebszellen zu entfernen, ist eine feingewebliche Untersuchung notwendig, um sicherzustellen, dass der Krebs vollständig entfernt wurde. Hat der Krebs gestreut, werden Folgetherapien notwendig.  

Nachsorge und Rezidive

Es ist uns besonders wichtig, Sie bei der Behandlung Ihres Hauttumors engmaschig zu betreuen und die für Ihre Tumorart notwendigen Nachsorge-Untersuchungen mit Ihnen gemeinsam zu planen. So kann ein eventuelles Wiederauftreten des Hauttumors oder eines neuen Tumors frühzeitig erkannt und behandelt werden. Aus diesem Grund ist die regelmäßige Hautkrebs-Nachsorge einer der Schwerpunkte in der Hautmedizin Kelkheim

Ihr Ansprechpartner für Fragen rund um die Hautkrebsvorsorge und die Hautkrebsbehandlung in der Hautmedizin Kelkheim ist Dr. Heiko Friedl. Dr. Friedl war lange als Leitender Oberarzt an der Hautklinik Darmstadt beschäftigt und hat in dieser Funktion umfassende Expertise im Bereich der Hautkrebstherapie und Tumorchirurgie gesammelt.

Lassen Sie sich von unseren Experten beraten und vereinbaren Sie einen Termin unter 06195 6772-300 oder schreiben Sie uns eine Mail: praxis@hautmedizin-kelkheim.de

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